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Wir haben den Integrationspreis 2011 der Stiftung "Miteiander Leben" des Kreises Offenbach erhalten! Am 8. November 2011 wurde uns der Preis in einer feierlichen Stunde im Sitzungssaal des Kreistages überreicht. In einem Bericht der Offenbach-Post vom 10. November heißt es dazu: "Die zum vierten Mal vergebene Auszeichnung ist mit 2500 Euro dotiert und würdigt die Arbeit von „Zusammenleben der Kulturen“, wo sich die Vereinsaktiven seit zehn Jahren darum bemühen, durch eine Vielzahl von Angeboten und Hilfen die Kontakte zwischen Menschen mit deutschen und Menschen mit ausländischen Wurzeln in der Kreisstadt zu verbessern (lesen Sie hierzu unser Vereinsportät auf dieser Seite). Kreistagsvorsitzender Paul Scherer wies in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Rates der preisverleihenden Stiftung bei der Preisübergabe darauf hin, dass die Aktiven des Vereins bewiesen hätten, was möglich sei durch ambitionierte, ehrenamtliche Arbeit. Dass auf diesem Gebiet etwas geschehe, sei angesichts der 160 verschiedenen Nationen, die im Kreis Offenbach zusammenlebten, unverzichtbar. Scherer lobte den praxisorientierten, an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Ansatz des Vereins. Auch ein Kommentar zu diesem Artikel auf op-online hat uns besonders gefreut: "Ein Verein - ein Vorbild - ein selbstloser Akteur. Ich wünsche dem Verein Zusammenleben der Kulturen weitere tolle Jahre, viel Engagement, viele Helfer und noch mehr Ehrungen. Das ist ein Verein, der nicht nur kritisiert und mit dem Finger zeigt, sondern auch anpackt, überlegt und sich für ein friedliches Miteinander in Dietzenbach einsetzt und die Integration vorantreibt. Weiter so und "Hut ab!" (Ria_81). Dieser Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Einzelheiten der Ausschreibung können Sie unter diesem Link finden. Die Ausschreibung forderte eine aussagekräftige Dokumentation unserer Arbeit . Diese möchten wir Ihnen nicht vorenthalten: Sie finden Sie hier. Es lohnt sich, einmal hineinzuschauen; denn Sie erhalten darin einen umfassenden Überblick über die Vereinsarbeit der letzten fünf Jahre. Und hier können Sie die Pressenotiz des Kreises Offenbach zur Preisverleihung sehen.
Der Verein "Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach e.V." wurde zehn Jahre alt! Das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahres 2011 war sicher unser Jubiläumsfest zum zehnjährigen Bestehen des Vereins. Wir haben es am 5. November in den Räumen der Ernst-Reuter-Schule begangen. Stadtverordnetenvorstehe-rin Kornelia Butterweck und Bürgermeister Jürgen Rogg sowie die Landtagsabgeordneten Ismail Tipi und Barbara Cárdenas haben in ihren Grußworten die Arbeit des Vereins und seine Bedeutung für die Stadt Dietzenbach gewürdigt. Ein Highlight war die große Tombola mit wertvollen Gewinnen. Mit zahlreichen Darbietungen, Salsaklängen und Tanz haben wir den bunten Abend fröhlich genossen.
Zwei neue internationale Frauengruppen haben sich im Rahmen unseres Vereins gegründet Am Das internationale Frauenfrühstück (von Helga Giardino gegründet und geleitet) trifft sich regelmäßig am Mittwochmorgen in den Räumen der VSG und eine Frauengruppe vorwiegend aus dem indisch-/pakistanischen Raum (von Perminder Kaur-Jasuja organisiert und geleitet). Wenn Sie dabei sein möchten, wenden Sie sich einfach an eine der beiden Leiterinnen.
Wir waren im Luisenpark in Mannheim: Samstag, 21. Mai 2011 Es war eine wunderschöne Tour: Die Sonne strahlte, die Stimmung war sehr gut. Und so fuhren zwei Busse, die fast voll besetzt waren, von Dietzenbach nach Mannheim. Im Schatten eines riesigen Baumes gab es zum Start ein großes internationales Picknick. Anschließend haben die Teilnehmer in kleineren Gruppen den Park erobert: eine Bootsfahrt, ein Besuch in den Pflanzenschauhäusern, die Oase der Musik, Teespezialitäten im Chinesischen Teehaus und vieles andere mehr. Für die Kinder waren natürlich die zahlreichen Spielplätze wichtigster Anziehungspunkt. Das Wichtigste aber waren die zahlreichen die zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Angehörigen verschiedener Kulturen. - Und wieder einmal war die Zeit viel zu kurz. Das nächste Mal werden wir sicher etwas früher starten.
Familie Khateeb: Nach über einem Jahr wird die Verfügung des Innenministers umgesetzt. - Aber immer noch ist nicht alles gut! Die Dietzenbacher, ursprünglich aus Palästina stammende, Familie Khateeb hat nach mehr als 4 Jahre andauerndem Leben in ständiger Angst vor Abschiebung nun endlich ein Bleiberecht zugesprochen bekommen. Am 4. Oktober gab der hessische Innenminister Boris Rhein dies in einer Pressemeldung bekannt. Er hat damit die Empfehlung der Härtefallkommission vom 01.10.2010 bestätigt. Nun endlich - mehr als ein Jahr später (!) - ist der Familie mitgeteilt worden, dass sie Reiseausweise erhält. So lange waren sie, trotz der Verfügung des Innenministers, nur "geduldet." Gegenüber einem Aufenthaltsrecht hat dieses mehrere negative Konsequenzen, z.B.
Die demnächst erteilte Aufenthaltsgenehmigung wird wieder nur befristet und mit Auflagen verbunden sein. Und der Vater lebt nach wie vor unter ziemlich unwürdigen Verhältnissen getrennt von seiner Familie in einem Flüchtlingslager in Jordanien. Wann wollen die zuständigen deutschen Behörden endlich akzeptieren, dass es sich bei den Khateebs um palästinensische Flüchtlinge und nicht um Jordanische Staatsbürger handelt?! Zahlreiche Menschen haben uns ihre Solidarität mit der Familie bekundet, viele haben auch gespendet, um zu helfen, den Vater wieder zurück zu seiner Familie zu holen, von der er durch Abschiebung gewaltsam getrennt wurde. Wir bedanken uns bei Ihnen allen sehr herzlich. Und wir hoffen, recht bald die gesammelten Beträge in Ihrem Sinne einsetzen zu können.
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"Migranten in Familie und Beruf sind erstaunlich integriert" Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung widerlegt Vorurteile gegenüber Migranten Bei den Themen Familie und Beruf gibt es zwischen Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland mehr Gemeinsamkeiten als vermutet. Das zeigt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von tns-Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gefragt wurde nach der beruflichen Karriere, dem Rollenverständnis von Mann und Frau, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Praxis der Kinderbetreuung sowie dem Zusammenleben mit mehreren Generationen. |




