Informationen

Ein Informationsservice für Mitglieder und Freunde unseres Vereins

An dieser Stelle wollen wir einen Informationsservice für Mitglieder und Freunde unseres Vereins einrichten. Sie erhalten hier ausgewählte Informationen, Hinweise und Links zu Themen, die für unseren Verein von Bedeutung und Interesse sind. Ein Redaktionsteam wird sich dafür engagieren,  dass Sie aktuell informiert werden. Es lohnt sich also, wieder einmal herein zuschauen.
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Stipendienprogramm Saba

Auch 2017 bietet die Crespo Foundation durch das Stipendienprogramm SABA wieder engagierten und motivierten Frauen mit Migrationshintergrund die Chance, einen Schulabschluss nachzuholen.
Bewerbungen sind ab sofort möglich!
Die Auswahlgespräche finden im März/April statt, das Stipendium startet nach den Sommerferien zum August 2017.

Mit dem Stipendienprogramm Saba bietet die Crespo Foundation seit 2006 jungen Frauen und Müttern mit Migrationshintergrund die Chance, ihre Bildungskarriere neu anzugehen. Das Programm wendet sich an Migrantinnen im Alter zwischen achtzehn und fünfunddreißig Jahren. Saba zielt darauf ab, die biographische Selbstbestimmtheit seiner Teilnehmerinnen zu fördern. Jedes Jahr werden neue Stipendiatinnen aufgenommen. Die Frauen erhalten die Möglichkeit, einen adäquaten Schulabschluss nachzuholen und sich damit Perspektiven für einen neuen Lebensentwurf zu sichern. An finanziellen Leistungen enthält das Stipendium die Übernahme der Schul- und Fahrtkosten, eine Beteiligung an den Kinderbetreuungskosten bis zu 150 € monatlich sowie Bildungsgeld für Nachhilfe, Weiterbildung und Schulmaterial in Höhe von maximal 100 € pro Monat. Neben einer individuellen Beratung und Begleitung durch die Projektleitung bietet Saba Bildungsseminare an, die auf die spezifischen Anforderungen der Stipendiatinnen zugeschnitten sind. Die Themenpalette der Seminare reicht von Kommunikationstraining über Phonetik, Kniggetraining und Rhetorik bis hin zum Zeit- und Stressmanagement. Mehrmonatige, in Zusammenarbeit mit Künstlern und Kulturschaffenden entwickelte Kreativprojekte, unter anderem mit Fokus auf Fotografie, Tanz oder Kreativem Schreiben bieten den Frauen zudem die Möglichkeit, Lebenserfahrung und Visionen künstlerisch umzusetzen. In diesen gemeinsam absolvierten Schulungen erlangen die Frauen neues Selbstwertgefühl, bilden solidarische Netzwerke und erkennen ihre Stärken und Möglichkeiten. Im Zusammenspiel dieser Maßnahmen sieht Saba sich als Schutzraum, in dem die ausgewählten Kandidatinnen jenes Selbstverständnis im Umgang mit Bildungsangeboten erwerben können, das für andere ganz normal sein mag. Saba-Stipendiatinnen sind – ebenso wie die Königin, die dem Programm seinen Namen gibt – mutige und ambitionierte Frauen. Oft waren es mangelnde Sprachkenntnisse, die Verpflichtungen eines scheinbar hermetischen Alltags, die es ihnen bislang verwehrten, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. In anderen Fällen kommen die Teilnehmerinnen qualifiziert aus ihren Ursprungsländern, sind aber in der Eingeschränktheit des sozialen Milieus, auf das sie treffen, nicht in der Lage, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Saba unterstützt die Ambition und Entschlossenheit von Migrantinnen, die sich aus solchen Beschränkungen lösen und neue Wege beschreiten wollen. Bewerbungen für das Schuljahr 2017/2018 können ab Januar 2017 schriftlich an die Crespo Foundation, Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60326 Frankfurt, z.Hd. Cora Stein, gesendet werden. Weiter Infos unter www.crespo-foundation.de

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“Deutschland schafft sich NICHT ab”

Ein Faktencheck der Bertelsmann-Stiftung zur Integration von Migranten räumt mit Vorurteilen auf. Seit Erscheinen des umstrittenen Buches von Thilo Sarrazin, “Deutschland schafft sich ab”, diskutiert die Öffentlichkeit über die vermeintlich wenig gelungene Integration von Zuwanderern. Auch wenn zahlreiche Integrationsaufgaben noch nicht gelöst sind, erweisen sich viele der behaupteten Tatsachen lediglich als langlebige Vorurteile und Legenden, wie der folgende Faktencheck der Bertelsmann Stiftung beweist.

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“Migranten in Familie und Beruf sind erstaunlich integriert”

Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung widerlegt Vorurteile gegenüber Migranten Bei den Themen Familie und Beruf gibt es zwischen Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland mehr Gemeinsamkeiten als vermutet. Das zeigt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von tns-Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gefragt wurde nach der beruflichen Karriere, dem Rollenverständnis von Mann und Frau, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Praxis der Kinderbetreuung sowie dem Zusammenleben mit mehreren Generationen.

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