Die Fahrradwerkstatt öffnet wieder

unsere Fahrradwerkstatt wird am Montag, den 14. März 2022 wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Die Öffnungszeiten bleiben wie bisher: montags von 15.00-17.30 Uhr

und donnerstags von 9.00 – 13.00 Uhr.

Seid alle herzlich gegrüßt

vom Team der Fahrradwerkstatt.

Fahrradwerkstatt schließt bis Ende Januar 2022

Das Team der Fahrradwerkstatt Dietzenbach hat am 11.11.2021 entschieden, die Werkstatt zunächst bis Ende Januar 2022 ab sofort wegen der hohen Inzidenzwerte in Stadt und Kreis Offenbach zu schließen.

Wie es danach weitergeht, werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Viele Grüße und gute Gesundheit.

Ingo Klingbeil vom Team der Fahrradwerkstatt

Die Fahrradwerkstatt für Geflüchtete ist wieder geöffnet

Liebe Mitstreiter:innen,

unser Team hat beschlossen, die Fahrradwerkstatt ab Montag, den 7.Juni 2021, wieder zu öffnen.

Es bleibt bei den bekannten Öffnungszeiten: montags von 15.00 – 17.30 Uhr und donnerstags

von 9.00 – 13.00 Uhr.

Selbstverständlich werden wir dabei die geltenden Hygieneregeln anwenden!

Viele Grüße und bleibt alle gesund!

Ingo Klingbeil

Der Internationale Chor startet wieder

Liebe Freundinnen und Freunden vom Verein, liebe Mitglieder,

wir starten wieder durch:

Der Internationale Chor trifft sich ab sofort wieder zu wöchentlichen Chorproben, die vorzugsweise im Außengelände der Waldorfschule stattfinden. Wie gehabt, freitags, 19.00 Uhr

Proben im großen Saal sind ebenfalls möglich, unter Einhaltung des beiliegenden Hygienekonzeptes

Voraussetzung für die Proben drinnen wie draußen ist: vollständig geimpft oder tagesaktueller Coronatest oder genesen.

Die Proben werden auch während der hessischen Sommerferien stattfinden, dann allerdings nur im Außenbereich. Wenn das Wetter das nicht zulassen sollte, wird es kurzfristig eine Email-Information geben.

Das ist der momentane Stand. Es ist zu erwarten, dass sich bei verringernden Inzidenzen auch die Regularien angepasst werden.

Um die Proben vorzubereiten, ist es notwendig, dass sich alle vorher anmelden. Das geht per Email oder Kalendereinladung, die bestätigt oder abgelehnt werden kann. Um auszuprobieren, ob das funktioniert, erhalten alle eine Einladung mit separater Email. Eine email-Adresse muss dem Verein

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für inaktive Sängerinnen und Sänger und solche, die schon immer mal im Chor singen wollten, sich unserem Chor anzuschließen. Auf der Seite “Mitglied werden” finden Sie die erforderlichen Informationen für die Anmeldung.

Wir freuen uns über reges Interesse.

Corona Virus

Wegen der Ausbreitung des Corona Virus hat sich der Vorstand entschlossen die öffentlichen Aktivitäten des Vereins bis vorerst Ostern 2020 einzustellen. Das betrifft die Treffen der beiden Frauengruppen, das Zusammen Kochen, den Mitternachtsport, die Chorproben des Internationalen Chors und die Fahrradwerkstatt für Geflüchtete. Wenn sich die Lage wieder verbessert, werden wir die Aktivitäten wieder fortsetzen.

Aufruf Mahnwache 12.10.19

Am 12.10.19

Aufruf zur Mahnwache im Gedenken an den Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle: „Wir tragen Kippa“

Aufruf zu einem Treffen am 12. Oktober 12 Uhr

der Terroranschlag von Halle hat uns hier in Dietzenbach erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir dürfen weder Antisemitismus noch Rassismus in unserer Gesellschaft dulden.

Wir rufen auf, dabei zu sein, wenn wir auf dem Platz vorm Rathauseingang uns an diesem Samstag spontan versammeln zu einer Mahnwache und zeigen uns mit der Kippa, um gegen den aufkeimenden Antisemitismus zu protestieren.
Horst Schäfer wird berichten über die schlimme Zeit des Nationalsozialismus, der auch hier in Dietzenbach seine Spuren hinterlassen hat. Und wer will, macht mit gemäß unserem Aufruf:

Und gleichermaßen tragen wir am 12. Oktober wieder die KIPPA.

Wir wollen wie am 14. Mai im vorletzten Jahr dem fürchterlichen Anschlag in Halle gedenken und uns erinnern an das schon damals Gesagte:

Wenn auf deutschen Straßen Juden angepöbelt werden und ihnen vor laufender Kamera ins Gesicht gesagt wird, dass sie alle „in den Gaskammern landen“ werden, wenn in deutschen Schulfluren jüdische Mädchen mit dem Tod bedroht werden, wenn vor einem deutschen Café ein Mann, der eine Kippa trägt, mit einem Gürtel ausgepeitscht werden kann und viele dabei ungerührt zusehen, wenn in deutschen Klassenzimmern – über Monate unbemerkt – Lehrer ihren Schülern von jüdischen Weltverschwörungen erzählen können, wenn auf deutschen Friedhöfen regelmäßig jüdische Gräber mit Hakenkreuzen beschmiert werden, dann haben wir ein Problem. Wir haben in unserer deutschen Gesellschaft ein ernsthaftes Problem mit Antisemitismus.

Jeder fünfte Deutsche hat Vorurteile

Das ist nicht neu. Experten wie Monika Schwarz-Friesel warnen davor schon seit Langem. Vor einigen Jahren hat die renommierte Antisemitismusforscherin in einer Enquête-Kommission des Bundestages zum Thema Judenfeindlichkeit in Deutschland mitgearbeitet. Das Ergebnis war erschreckend. So gebe es in der deutschen Bevölkerung an die 20 Prozent Menschen mit antisemitischen Einstellungen. Schwarz-Friesel sammelt seit Jahren Droh- und Schmähbriefe, die an den Zentralrat der Juden oder andere jüdische Einrichtungen geschickt werden. Die Stapel ungefilterten Hasses auf Papier sind ein erschreckender Beleg für diesen offenbar tiefsitzenden Antisemitismus. Jeder fünfte Deutsche trägt mehr oder weniger offen Vorurteile gegenüber jüdischen Mitmenschen mit sich herum. Nur ist dies im Bewusstsein unserer Gesellschaft kaum verankert. „Ich erlebe in Deutschland eine Scheinheiligkeit, wenn es um Antisemitismus geht, die frappierend ist“, sagte Schwarz-Friesel kürzlich.

Die 20 Prozent Antisemiten – in absoluten Zahlen entspricht das 16 Millionen Menschen – sollten wir im Kopf behalten, wenn wir jetzt über neue Phänomene des Judenhasses in Deutschland sprechen. Natürlich schwappte mit den hunderttausenden Flüchtlingen aus dem Nahen Osten auch ein neuer Antisemitismus in unser Land. Es wäre doch völlig weltfremd, dies leugnen zu wollen. In der Region, aus der die Flüchtenden zu uns kommen, befinden sich zig Staaten seit Jahrzehnten mit Israel in einem mal kälteren, mal heißeren Kriegszustand. Dass dort antisemitische Einstellungen wuchern, liegt auf der Hand. Und dass wir diesen Antisemitismus unter Flüchtlingen in unserem Land genauso wenig dulden dürfen wie den Antisemitismus unter den alteingesessenen Deutschen, liegt für mich genauso auf der Hand.

Neonazis unter dem Deckmäntelchen des Anti-Antisemitismus

Allerdings muss uns eines auch bewusst sein: Aktuell erleben wir, wie gewisse politische Kreise ganz bewusst die Problematik des Judenhasses in unserer Gesellschaft auf die geflüchteten (muslimischen) Flüchtlinge fokussieren wollen. Diese leicht zu durchschauende Strategie dürfen wir den rechten Hetzern nicht durchgehen lassen. Unter dem Deckmäntelchen des vermeintlichen Anti-Antisemitismus verstecken sich heute zahlreiche Reaktionäre und Neonazis, die sich angeblich auf eine christlich-jüdische Tradition unseres Landes berufen, in Wahrheit aber nur einen Vorwand suchen, um ihre Ablehnung gegenüber Muslimen gesellschaftsfähig zu kleiden. Wenn sich die AfD jetzt als großer Beschützer der jüdischen Mitbürger aufspielt, zeitgleich aber einen revisionistischen Scharfmacher wie Björn Höcke in ihren Reihen duldet, dann ist das verlogen. Wenn die Dresdner Pegida-Marschierer angeblich das christlich-jüdische Abendland verteidigen wollen, auf ihrer Demo aber nationalsozialistische Konzentrationslager verherrlicht werden, dann ist das verlogen. Es ist verlogen, heuchlerisch und gefährlich.

Wir laden alle herzlich ein, dabei zu sein!

Aktives Gedenken in Dietzenbach Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach Artus W. Rosenbusch und Melanie Bacher

Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaf

Berlin/Frankfurt 3. April 2019

Mittelmeer: Über 250 Organisationen fordern Angela Merkel zum Handeln auf

Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaft

Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Sea-Watch, Seebrücke, Diakonie, Caritas, Brot für die Welt, Misereor, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die vielen weiteren unterzeichnenden Organisationen kritisieren: »Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar.«

Eine völkerrechtsbasierte Seenotrettung auf dem Mittelmeer muss sichergestellt werden. Die EU hat sich verpflichtet, Schutzsuchenden Zugang zu einem fairen Asylverfahren zu gewähren. Es ist ein Skandal, dass zivile Helfer*innen kriminalisiert werden, die der unterlassenen Hilfeleistung der europäischen Staaten nicht weiter zusehen wollen.

Das Bündnis, darunter Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, Seenotrettungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften und Jugendverbände, fordert eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik:

1. Notfallplan für Bootsflüchtlinge: Aufnahmebereite Mitgliedsstaaten müssen in einem geordneten Verfahren aus Seenot gerettete und in EU-Mittelmeeranrainerstaaten gestrandete Schutzsuchende solidarisch aufnehmen. Der Europäische Flüchtlingsrat hat dazu einen praktikablen Vorschlag ausgearbeitet, der im Rahmen des geltenden Europarechts sofort zur Anwendung kommen kann.

2. »Sichere Häfen« ermöglichen: Viele deutsche Städte und Kommunen haben sich bereiterklärt, Geflüchtete aufzunehmen. Für sie muss eine Möglichkeit geschaffen werden, freiwillig zusätzliche Schutzsuchende aufzunehmen.

3. Keine Rückführung nach Libyen: Nach Libyen zurückgebrachte Flüchtlinge sind systematisch Folter, Versklavung und Gewalt ausgesetzt. Jede Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache muss eingestellt werden. Die EU und Deutschland müssen das Non-Refoulement-Gebot als zwingendes Völkerrecht achten und umsetzen.

Die aktuelle Politik muss beendet werden, denn sie bedroht nicht nur das Leben von Menschen, sie setzt auch unsere eigene Humanität und unsere Werte aufs Spiel.

Hier finden Sie den ganzen offenen Brief an Frau Merkel